1.Vorsitzender Thomas Eichberger Begrüßungsrede
am 7. Mai 2010

Sehr geehrter Hr. Landrat Niedermaier,
Sehr geehrte Herren Bürgermeister und
Kreisräte,
Sehr geehrte Stadträte,
Verehrte Herr Pfarrer Gruber,
liebe Mitglieder und Freunde,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich darf Sie recht herzlich zu unserer
Feier zum 15 Jährigen
Gründungsjubiläum der Bürgervereinigung Wolfratshausen
begrüßen.
Ich freue mich, dass sie so zahlreich
unserer Einladung gefolgt sind und bedanke
mich für Ihr Kommen.

Begrüßen darf ich auch die Sound Players,
die uns am heutigen Abend
musikalisch begleiten werden.
Schön das wir Sie
gewinnen konnten.

Mein Name ist, für die die mich nicht
kennen, Thomas Eichberger, ich bin der
1.Vorsitzender der Bürgervereinigung Wolfratshausen
und Nachfolger unseres
langjährigen ersten Vorsitzenden Markus Höft, den ich
recht herzlich begrüße.

Am 15.05.1995 trafen sich Ruth Jäger, Erich
Külker, Carl Heinz Bartsch, Walter Bartsch,
Dieter Irmler, Walter Ebner
und Helmut Forster in dem Lokal Le Chat
in Wolfratshausen.
Unsere Gründungsmitglieder!
Heute Abend beehren uns mit Ihrem Besuch Hr. Külker, Hr. Irmler, Hr. Ebner und
natürlich Hr. Forster. Herzlich willkommen.
Zweck der Zusammenkunft war eben die
Gründung der BVWOR. Ich denke Walter Ebner
wird im Anschluss, Einzelheiten und
Anekdoten erzählen können.
Es folgte also der erste Wahlkampf für die Kommunalwahl im März 1996. Die BVW
konnte erst im
Januar 1996 aufgrund der bis dahin fehlenden benötigten
Unterschriften auf den Unterstützungslisten
am Wahlkampf teilnehmen.
Nach also nur zweimonatiger Vorbereitung
auf die Kommunalwahl im März 1996 hatten wir
aber doch ein Mandat im Stadtrat
erreichen können.
Unter gegeben Umständen ein durchaus
gutes
Ergebnis.
Unser damaliger Vertreter hieß Walter
Ebner.
Die Mitgliederzahl lag bei 39.
Die letzten Stimmen waren kaum ausgezählt,
da begann bereits die Debatte über die
Besetzung der Ausschusssitze. Aufgrund
einer Rechtsgrundlage konnten kleine Gruppen
mit der Bildung von
Ausschussgemeinschaften sich Sitze sichern.
Es stellte sich die Frage, wer gibt der BV
die Möglichkeit an Ausschüssen teilzunehmen.
Frau Gaby Reith merkte damals an. Es wäre
unmenschlich und undemokratisch einen einzelnen
Stadtrat (Walter Ebner) bei der
Besetzung der Ausschüsse vor der Türe zu lassen.
Man näherte sich als langsam an (die Grünen
und die BVW) und bildete eine Zweckgemeinschaft.
Fr. Reith:. Ich muss ja mit Ebner keine
Flöhe hüten.
Als die Bürgervereinigung beschloss mit den Grünen eine Fraktionsgemeinschaft zu
bilden,
wurden sogar böse Stimmen laut, die von „verkappten Grünen“ sprachen.
Leider musste Hr. Ebner aus
gesundheitlichen Gründen zum Jahresende 1998 sein Amt
zurückgeben und es
rückte Helmut Forster nach.
Die Stadtratswahl im März 2002 brachte uns
den zweiten Sitz im Stadtrat mit Josef Praller ein.
Wie man damals in der
Presse lesen konnte, war der wahre Sieger der Wahl die BVWor
mit Verdoppelung ihres
Mandats.
Mit 16400 Stimmen, 4212 mehr als 1998 d.h. einem Stimmanteil von 9% ein tolles Ergebnis.

Gleichzeitig wurde Helmut Forster 3
Bürgermeister der Stadt WOR.
Die Mitgliederzahl legte stetig zu und lag
damals bei ca. 60.
16.03.2008 Eiskaffee Cristallo, wir starrten
alle auf die aufgebaute Beamer-Leinwand um die
Wahlergebnisse im Internet zu verfolgen, unsere EDV-Experten hatten im
Hintergrund den philosophischen Sinnspruch
„Ich kann freilich nicht sagen ob es
besser wird wenn es anders ist, aber soviel kann ich sagen:
Es muss anders
werden, wenn es gut werden soll“ eingeblendet.
18.45 wir sind Bürgermeister und haben 8
Stadträte
Herausragendes Ergebnis und eine
unvergessene Stunde
Dieter Irmler kann von sich behaupten, schon um zehn nach 18:00
Uhr Recht gehabt zu haben,
als er
unseren Spitzenkandidaten Helmut Forster mit den Worten,
Guten Abend Herr Bürgermeister, begrüßte.
Die Mitgliederzahl lag schon bei 108
Mit sieben Mitgliedern war 1995 die Idee zur Gründung der BVWOR den Bürgern ein
Forum zu bieten,
die mit der Arbeit der Parteien unzufrieden sind, sich in kein
Parteigefüge einpassen möchten und dennoch
kommunalpolitisch engagieren
möchten.
Aus betroffenen Bürgern sollten Beteiligte gemacht
werden.
Da 1996 die politischen Verhältnisse in
unserer Stadt ganz anders geartet waren
kann man sich Vorstellen,
das die politische Arbeit für unseren Vertreter nicht
ganz einfach war.
Näher möchte ich darauf nicht eingehen,
besser kann mein Nachredner Walter Ebner Stimmung, den politisch
Alltag, und das
arbeiten in der kleinsten Franktion ausführen.
Unsere Erfolge sind, unsere überparteilichen Arbeit, unserer Linie
ausschließlich für das Wohl von
Wolfratshausen zu entscheiden, gemeinsam an Lösungen für Probleme unsere
Stadt zu arbeiten, geschuldet.
Dafür stehen wir.
Oft sind es nur Kleinigkeiten, die aber
vielleicht eine große Auswirkung haben können
wie z.B. der Kinderspielplatz an der
Mehrzweckhalle in Farchet.
Bürger sprachen uns 2002 an, das der Zustand
dort nicht mehr haltbar ist, Kinder müssen im
Hundedreck spielen. Mit Hilfe des BCF
Wolfratshausen wurden ein Zaun errichtet und die BVWor
übernahm die Patenschaft
für den Spielplatz die sich dieses Jahr zum 8ten mal jährt.
Der Historienpfad wurde von uns auf den Weg gebracht und im
Stadtrat durchgesetzt.
Die Renovierung der Rathausfassade, auf
Initiative der Bürgervereinigung hatten 28 Firmen,
Vereine und 55 Privatleute
sieben Wochen lang ein Face-Lifting betrieben. Auch Richard Kugler als
Spenglermeister
war beteiligt. Familie Berchtold übernahm Malerarbeiten und unser damaliger Bürgermeister spendierte
eine Brotzeit.
Die Umgestaltung des Parkplatzes an der
Loisachhalle,
Ein offenes Rathaus, die
Bürgersprechstunde, Stadtzeitung
Der Badeweiher am Campingplatz, leider
scheiterte das Unternehmen, bisher an der Wasserqualität aber
wir hoffen
dennoch das das Areal am Campingplatz irgendwann zur offiziellen Badestelle
wird.
In der Bürgerversammlung diesen
Jahres, hat man feststellen können, das das Thema für die Bürger wichtig ist.
Wir bleiben dran.
Auch unsere von Anfang an klare Meinung zu
der S-Bahn Verlängerung ist zu nennen.
Maßgeblich beigetragen zu der konstruktiv politischen
Arbeit hat, wie auch in unserem
Wahlprogramm von Anfang an gefordert wurde,
die Schaffung eines neuen Arbeitsklimas in
Stadtrat und Ausschüssen.
Man kann sagen, der Klimawandel ist
geschafft.
Natürlich ist dies auch abhängig von den
anderen Fraktionen, nur miteinander funktioniert es.
Alle Parteien leisten hier einen
Anteil.
Ich glaube die Bürgervereinigung
Wolfratshausen und Helmut Forster als 1.Bürgermeister sowie unsere
Stadträte haben
der Stadt gut getan.
Vieles wurde auf den Weg gebracht, an
vielem wird noch gearbeitet.
Das von den
Bürgern in uns gesetzte Vertrauen ist natürlich eine Verpflichtung.
Wir sind keine lokalpolitische Kraft von
eher geringer Potenz mehr, wie einmal in der SZ zu lesen war.
Wir haben gelernt mit unserem Erfolg
umzugehen.
Unsere Grundsätze wie parteifrei,
unabhängig, erfolgorientiert aber auch bürgernah müssen immer im Vordergrund
stehen,
dann denke ich wird der Erfolg bei uns bleiben.
Sehr geehrte Damen und Herren, lassen Sie
mich meine Rede mit dem Hinweis enden Mitgliedanträge sind ausgelegt,
falls Sie
Lust auf die Bürgervereinigung bekommen haben, Sie sind jederzeit herzlich
willkommen.
Vielen Dank
Freitag,07.05.2010
Wir bedanken uns beim Isarloisachboten für die Artikel
und besonderen Dank geht an unser Mitgliedehepaar Edith und Fritz Reinhardt für die Fotos
pw12.05.2010